H1 lässt in Eggenfelden nichts anbrennen

Mit einem verdienten 6:2-Erfolg im Gepäck trat die erste Herrenmannschaft (17:3) die Rückreise vom Tabellenschlusslicht aus Eggenfelden (1:19) an.



Trotz der prekären Tabellensituation der Gastgeber waren die Dreirosenstädter gewarnt, da der Mannschaft um Kapitän Peter Krohn erst am vergangenen Spieltag beim Unentschieden in Oberlauterbach der erste Punktgewinn der laufenden Saison geglückt war.

Im Startpaar schickte Rot-Weiß die beiden erfahrensten Akteure auf die Bahn. Robert Fischer bekam es mit Peter Krohn, Mannschaftsführer und schnittstärkster Spieler der Gastgeber, zu tun. Nach drei gespielten Sätzen war das Duell beim Stand von 1,5:1,5 SP völlig offen, doch nervenstarke sieben Kegel im allerletzten Wurf reichten dem Eggenfeldener, um den vierten Satz auszugleichen und somit ging der erste MP mit 2:2 (528:535) an Eggenfelden. Michael Wasserl hatte im Spiel auf die Vollen zu kämpfen. Mit starker Abräumleistung kämpfte er sich aber noch auf 539 Kegel und setzte sich so deutlich mit 3:1 SP gegen Andreas Kuhn (509) durch. Zwischenstand also 1:1 und ein kleiner Vorsprung von 23 Kegeln für Moosburg.

Im Mittelpaar setzte Rot-Weiß auf das Bruderpaar Kufer. Lukas Kufer startete mit 159 furios und holte direkt einen Vorsprung von 23 Kegeln gegen seinen Gegner heraus. Auch in der Folge ließ er nichts anbrennen und gewann das Duell mit Florian Luger (522) souverän mit 3:1 SP. Sein Bruder Fabian erwischte keinen guten Tag und brachte sein Potential nur im zweiten Satz mit dem Bahnrekord von 160 Kegeln auf die Bahn. Am Ende musste er sich Frank Jablokoff (504) mit 1:3 geschlagen geben. Beim Zwischenstand von 2:2 übergab man also 53 Kegel Vorsprung ans Schlusspaar.

Die Devise für den letzten Durchgang war klar: Ein MP war noch nötig für den Sieg und auch das Gesamtergebnis musste nach Hause gebracht werden. Das Thema MP erledigte Felix Hohn dabei schnell und gnadenlos: Mit bockstarker Leistung, insbesondere im Abräumen (574/209/2) und einem klaren 4:0 distanzierte er Johannes Schönfelder (494) deutlich. Auf den Nebenbahnen rettete Sebastian Raspe (543) seinen Vorsprung aus den ersten drei Sätzen gerade noch in Ziel und gewann ebenfalls seinen MP über ein 2:2 gegen Florian Greinsberger (538).

Am Ende stand somit ein 6:2 (3240:3102), das in Anbetracht der klaren Vorteile im Abräumen auch in dieser Höhe verdient ausfiel. Mit diesem wichtigen Erfolg festigt das Team weiter die Tabellenführung und kann mit 19:3 Punkten und einem Vorsprung von fünf Zählern auf die Plätze zwei und drei erst einmal beruhigt in die Weihnachtspause gehen, bevor es dann am 12. Januar zum Heimkracher gegen den Tabellendritten SKK Oberlauterbach kommt.

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