• Sven Exner mit starkem Debüt für die Rot-Weißen

    Sven Exner mit starkem Debüt für die Rot-Weißen

    Einen perfekten Einstand feierte Neuzugang Sven Exner bei seinem Debüt für die Rot-Weißen mit zwei 9ern zum Start und überzeugenden 567 Holz. Die 2:6-Niederlage in Loh gegen Stephansposching konnte der Bayernliga-erfahrene Adlkofener, der (gemeinsam mit seinem langjährigen Kameraden Sven Wassereck) vom SKK BMW Landshut in die Dreirosenstadt wechselt, leider nicht verhindern.
  • Sportkegeln zu Zeiten von COVID-19

    Sportkegeln zu Zeiten von COVID-19

    Den Auftakt der Saison 2020/21 bestritt die "Erste Herren" in ungewohnter Atmosphäre bei den Germanen an der Säbener Straße in München - natürlich unter strikter Einhaltung des Hygienekonzepts.

"Monster-Finish" bringt der H1 beide Zähler

Mächtig unter Druck war die erste Herrenmannschaft des SKC Rot-Weiß Moosburg nach zuletzt vier Niederlagen.



Nach gutem Saisonstart war das junge Team um Kapitän Sebastian Raspe mit 4:10 Punkten bis auf den 7. Tabellenplatz der Landesliga Ost durchgereicht worden.

Mit dem TSV Milbertshofen gastierte eine der Mannschaften, die als Meisterschaftsfavorit in die Saison gestartet war, in der Kegelhalle am Moosburger Stadtwald. Doch die langwierige Verletzung von Spitzenkegler Herbert Wagner und der Ausfall weiterer Stammkräfte warf das Team weit zurück, so dass es als punktgleicher Tabellennachbar in die Dreirosenstadt reiste.

Die Gäste wählten die offensive „Marschroute“: mit Steffen Hagel (582) und Dominik Rösch (560) boten sie ihre beiden Schnittbesten gleich im ersten Trio auf. Es entwickelte sich ein interessanter Schlagabtausch, mit leichten Vorteilen für die Gäste. Zwar konnte Lukas Kufer seinen Kontrahenten Marco Storch mit 554:552 Holz bei 2:2 Sätzen niederringen. Doch Robert Fischer (553) konnte dem furios aufspielenden Dominik Rösch (586) nicht folgen und unterlag mit 0:4 SP. Und auch Benedikt Kastl hatte gegen Steffen Hagel einen schweren Stand. Mit guten 576:589 Holz konnte der Rot-Weiße das Duell aber bis zum Ende recht ausgeglichen gestalten und unterlag nur knapp bei Satzgleichstand.

Das Wichtigste: mit 42 Holz Rückstand und 1:2 MP waren die Gastgeber noch in Schlagdistanz.

Im zweiten Durchgang boten die Gäste den Rot-Weißen Angriffsfläche, die sie anfangs leider nicht nutzen konnten. Ab der zweiten Bahn aber ging unter lautstarker Unterstützung ein Ruck durch das junge Moosburger Team. Nach fantastischen 167 Holz von Fabian Kufer im zweiten Satz schienen ganz schwache 107 Holz im dritten Satz die Moosburger auf die Verliererstraße zu bringen. Vor der letzten Bahn lagen die Rot-Weißen noch mit 24 Holz zurück und fielen anfangs sogar noch weiter zurück. Was sich dann aber in der Kegelhalle am Moosburger Stadtwald abspielte, wird noch lange in Erinnerung bleiben. Fabian Kufer legte sensationelle 170 Holz nach und entschied sein Duell gegen Olaf Übensee mit 573:558 Holz und 2:2 SP für sich. „9-6-3-7-2-9-9“ – so die letzten Würfe des Jüngsten im Moosburger Team. Sebastian Raspe zog sein Spiel gnadenlos durch und rang Florian Turba mit der Tagesbestleistung von 607 Holz (219, 1) in einem hochklassigen Duell nieder. Dabei konnte der Gästespieler, der nach Verletzung bislang noch auf Formsuche war, mit 589 Holz erstmals wieder an die starken Leistungen der letzten Saison anknüpfen. Die letzten Würfe des Moosburger Kapitäns ins Abräumen mit „6-3-8-1-9-9-8-1-9-5“ standen dabei der Serie seines Teamkollegen nicht nach. Diesem „Monster-Finish“ konnten die Gäste nichts mehr entgegensetzen. So war es auch nicht weiter tragisch, dass Felix Hohn trotz 546:504 Holz und 4:0 SP gegen Oliver Langner unter seinen Möglichkeiten blieb. Der sonst spielfreudige Kapitän der Milbertshofener erwischte einen rabenschwarzen Tag, zeigte sich in der Verabschiedung jedoch als sehr sportlicher und fairer Verlierer.

Mit 3409:3378 Holz und 6:2 MP beendeten die Rot-Weißen damit die negative Serie und möchten nun in der letzten Partie der Vorrunde auswärts beim punktgleichen KC Bernried an diese starke Leistung anknüpfen. Mit 6:10 Zählern befindet sich das Team der Dreirosenstadt weiterhin voll im Abstiegskampf.

Gute Besserung an Herbert - komm schnell wieder auf die Beine bzw. die Bahnen!



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