• H1 zu Gast beim SKK Oberlauterbach

    H1 zu Gast beim SKK Oberlauterbach

    Das Oberlauterbacher Kegeltalent Tim Faltermeier (543) und der Rot-Weiße Michael Wasserl (572) lieferten sich einen interessanten Schlagabtausch

H1 kämpft Mitterharthausen mit 3425 Holz nieder

Mit überzeugenden 3426:3315 Kegeln schickte die erste Herrenmannschaft (3:3) den Tabellennachbarn Bavaria Mitterharthausen (2:2) auf den bestens präparierten Moosburger Bahnen wieder auf die Heimreise.

Die Gäste, die in der Vorsaison aufgrund des verschärften Abstiegs infolge der Ligenumstrukturierung des BSKV wieder den Weg in die Bezirksoberliga antreten mussten, wehrten sich aber nach Kräften und hatten lange Zeit durchaus Aussicht auf einen Punktgewinn.

Da Fabian Kufer privat verhindert war, gingen die Rot-Weißen mit der Erfolgsformation der vergangenen Spielzeit auf die Bahn: Im Starttrio standen demnach Michael Wasserl, Benedikt Kastl und Thomas Pietzonka. Michael Wasserl (607) kam zwar insgesamt nicht ganz wie gewohnt zurecht, zauberte aber im zweiten Satz mit 185 Holz (davon 78 im Abräumen) ein Traumergebnis - inklusive Bahnrekord - auf die Anzeige und sicherte sich gegen Gerhard Boot (531) neben dem MP auch die Tagesbestleistung. Benedikt Kastl (556) startete ins Abräumen etwas verhalten. Mit zwei guten Schlussbahnen kam er zwar noch einmal zurück, musste jedoch seinen Kontrahenten Alexander „die wohl schärfste Kugel der Liga“ Sattich (581) ziehen lassen. Thomas Pietzonka (553) hielt das Duell gegen den besten Gästeakteur Norbert Wydra (587) lange offen, doch auf der letzten Bahn sicherte sich dieser dann den zweiten MP für Mitterharthausen. Das Schlusstrio ging also mit der spannenden Konstellation von 17 Holz Vorsprung, jedoch 1:2 MP ins Rennen.

Für einen Sieg hatte das Moosburger Schlusstrios also die Aufgabe, den Kegelvorsprung ins Ziel zu bringen und zusätzlich noch mindestens zwei weitere MP zu erspielen. Lukas Kufer (574) hatte zwar im zweiten Satz Probleme, gewann aber die drei anderen Sätze mit hervorragenden Ergebnissen - vor allem im Abräumen - gegen Tobias Wydra (562). Felix (538) fand erst im letzten Satz richtig ins Spiel, profitierte beim Gewinn eines weiteren MP aber von der Schwäche seines Kontrahenten Ernst Rohrmüller (513). Sebastian Raspe (598) kratzte am 600er, ließ aber dafür nach drei konstant guten Sätzen auf der letzten Bahn ein paar Kegel zu viel liegen. Wichtiger war aber der MP, den er klar gegen Richard Rohrmüller (545) holte.

Am Ende stand somit ein verdientes 6:2 (3426:3315) für das Moosburger Team und der saisonübergreifend 12. Heimsieg in Folge. Am kommenden Wochenende ist spielfrei, bevor am 13. Oktober der Tabellenneunte aus Neuhausen in der Dreirosenstadt gastiert.
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